Das Amper Blatt, Wachs, Blattsilber, 7/9 cm  DM 10,-

Der Amper Plan, Wachs, Blattsilber, 7,5/7,5 cm
 DM 10,-

Weihnachtsmarkt, Holzstich, 1991
15/20,5 cm
Auflage 150, DM 100,-

format Soest, Bronze 1995 poliert/patiniert
Auflage 60,  DM 150
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Simplicissimus, Holzschnitt, 1991
Blattgröße 26/13 cm Auflage 36
DM 60,-

Gloria, Holzschnitt 1991 Blattgröße 21/30 cm
Auflage 50, DM 50,-

Paradiesapfel, Bronze
Ø 7 cm, Auflage 3
DM 350,-

Artist, Birnbaum/Buche,
Höhe 47.5cm, DM 950,-

Puppenei, Bronze,
12/7,5 cm, Auflage 3
DM 650,-

Mensch und Tier,Bronze
 Ø 8,5 cm, Auflage 3
DM 200,-

Das Amper Blatt und der Amper Plan sind über einen Holzstich in Wachs gegossen und werden mit Blattsilber gefasst. Die Grafik des vertieften Straßennetzes lässt die historisch unterschiedlich schnell gewachsenen Nord- und Südteile erkennen. Wer ein Wachsmodell erwirbt, kann damit ein Bronzemodell 10% preiswerter bekommen. Statt DM 150,- also für DM 135,-.

Der Herstellungsprozess der Bronzeplakette “format soest” begann so wie beim Amper Plan. Das Wachsmodell wurde im Sandguss in Bronze gegossen. Nach Politur und Patinierung kann jeder mit der Hand begreifen, was sonst nur zu verstehen ist wenn man die Stadt zu Fuß umrundet.

Der Holzstich “Weihnachtsmarkt” zeigt in einem Ausschnitt der Soester Innenstadt die Grundrisse von St. Petri, St. Patroklus und dem Rathaus. Drum herum der im Gegensatz zu den alten Bauwerken der kurzfristige flüchtige Weihnachtsmakt.

Simplicissimus auch bekannt als Jäger von Soest ist die Hauptfigur aus dem Werk “Abenteuerlicher Simplicius Simplicissimus” des Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen (1620/25 - 1676). Das Zitat stammt aus dem sechsten Buch 15. Kapitel.

Jedes Jahr ertönt Heiligaben das Gloria vom Turm der Petrikirche. Die  Noten des mehrstimmigen Chorsatzes sind der Grafik unterlegt.

Was ist damals mit dieser Frucht passiert? Liegengeblieben, aufgegessen, mitgenommen? Auf jeden Fall wurden Adam und Eva nachdem sie davon gekostet hatten die Augen aufgetan. So steht es geschrieben. Das könnte ein Hinweis auf unseren Umgang mit den Medien sein. Sie funktionieren in erster Linie über das Auge. Haben Adam und Eva schon damals ihre anderen Sinne zugunsten des Optischen eingetauscht gegen die Erkenntnis von Gut und Böse? Suchen wir deshalb so verzweifelt in den Medien danach wie man am besten lebt? Es scheint fast so als würden wir in den Soaps und Shows leben lassen und es droht schlimmer zu werden. Wir sind auf dem besten Weg und verspielen unser Wahrnehmungsvermögen in dem wir 3/4 unserer Informationen, oder locker mehr über das Sehen aufnehmen. Mit steigender Tendenz jetzt auch noch im Internet. Die letzte Frage kann keiner gültig beantworten sondern wir können maximal vermuten. Wie kommen wir ins Paradies oder zumindest in seine Nähe und wenn es nur kurz ist? Mit den Medien scheint es nicht weit her zu sein. Deshalb ein anderer Versuch, viel einfacher.
Nehmen wir einmal alle fünf Sinne zusammen, sehen, fühlen schmecken, riechen und hören wir wie es ist, wenn wir in einen Apfel beissen.
Das war das letzte , was Adam und Eva getan haben bevor sie rausgeflogen sind. Versuchen wir´s mal. Für einen Moment erleben wir das Gleiche wie die Beiden damals, bevor wir in den erkenntnisverheißenden bunten Bildern unserer Medienwelt ertrinken.
Ein Exemplar des Paradiesapfels ist noch erhältlich.

Seiltänzer? Installateur? jeder ist auf seine Weise Künstler. Der “Artist” ist eine Arbeit aus dem Jahr 1981.

Mehr Kunst gibts vor Ort von und zu mir.

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